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Red Wednesday: Blutrote Beleuchtung des Domes erinnert an Christenverfolgung

Red Wednesday 2023. Der Dom zu Minden wird eine Woche lang blutrot angestrahlt, um an die Verfolgung von Christen in aller Welt zu erinnern. Foto: DVM

Red Wednesday 2023. Der Dom zu Minden wird eine Woche lang blutrot angestrahlt, um an die Verfolgung von Christen in aller Welt zu erinnern. Foto: DVM

Minden (DVM). Der Mindener Dom leuchtet blutrot. Seit Mittwochabend erinnern die Domgemeinde und der Dombau-Verein Minden (DVM) mit der Lichtinstallation zum „Red Wednesday“ eine Woche lang an die Verfolgung von Christen in aller Welt. Der „Rote Mittwoch“ ist eine Aktion des internationalen Hilfswerks Kirche in Not. Während des Aktionszeitraums werden Kirchen, Monumente und öffentliche Gebäude weltweit rot angestrahlt. Die Beleuchtung des Mindener Domes ermöglicht der überkonfessionelle Förderverein DVM.

Zum Auftakt begleitete ein Vortrags- und Diskussionsabend mit der heimischen Bundestagsabgeordneten Schahina Gambir den „Red Wednesday“. Die Obfrau von Bündnis 90/Die Grünen der Enquete-Kommission „Lehren aus Afghanistan für das künftige vernetzte Engagement Deutschlands“ berichtete eindrucksvoll von der aktuellen Situation besonders von Frauen, Kindern und Christen in Afghanistan. Auch zeigte die Politikerin die vielfältigen Probleme der Aufarbeitung des zwei Jahrzehnte währenden Einsatzes des Westens in dem nun wieder von den Taliban beherrschten Land.

„Es gibt kaum eine prädestinierte Möglichkeit in Minden, um auf die weltweite Verfolgung und Unterdrückung von Menschen aufmerksam zu machen, als mit der blutroten Beleuchtung des Domes im Herzen der Stadt“, beschreibt DVM-Vorsitzender Hans-Jürgen Amtage die Gründe, warum sich der Dombau-Verein Minden in den „Red Wednesday“ stark einbringt. Über die Lichtinstallation würden die Bürgerinnen und Bürger wieder auf das Thema gestoßen, das angesichts der vielen aktuellen Brandherde in der Welt in den Hintergrund zu rücken drohe.

#RedWednesday2023 #RedWednesday

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