Virtuose Orgelwerke | Domorganist Winfried Bönig, Köln

Virtuose Orgelwerke | Domorganist Prof. Winfried Bönig, Köln

Das Konzert fand am 23. September 2021 im Dom zu Minden aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des überkonfessionellen Fördervereins Dombau-Verein Minden (DVM) statt.

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Der Kölner Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig präsentiert an der Kuhn-Orgel im Dom zu Minden virtuose Orgelwerke aus verschiedenen Jahrhunderten.

Das Programm:

Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
Prologus tragicus

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia c-moll BWV582

Naji Hakim (1955)
The Embrace of Fire (Die Umarmung des Feuers) Fassung von 2013 – Winfried Bönig gewidmet
1. Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid
2. Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen
3. Wer durstig ist, komme zu mir und trinke, Halleluja!

Karl Höller (1907-1987)
Ciacona op.54

Arno Landmann (1886-1966)
Variationen über ein Thema von Händel op.29

Zugabe
Improvisierte Toccatina

Durch den Einsatz von im Bereich des Orgeltischs installierten TV-Kameras und die Übertragung auf Großmonitore ermöglichte der Dombau-Verein Minden (DVM) dem Publikum in der Kathedrale erstmalig einen unmittelbaren Einblick in das Orgelspiel des Organisten an der großen Kuhn-Orgel im Mindener Dom.

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Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig, Köln
Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig, Köln

Winfried Bönig wurde 2001 zum Domorganisten in Köln berufen und leitet als Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation seit 1998 den Studiengang „Katholische Kirchenmusik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Nach dem mit Auszeichnung abgelegten Examen an der Münchner Musikhochschule erlangte er Abschlüsse in Dirigieren sowie das Meisterklassendiplom für Orgel. An der Universität Augsburg folgte das Studium der Fächer Musikwissenschaft, Geschichte und Musikerziehung. Seine Dissertation von 1992 beschäftigt sich mit der süddeutschen Kantate zur Bach-Zeit, einem bis dahin noch weitgehend unerforschten Bereich der protestantischen Kirchenmusik.

Seine künstlerische Tätigkeit begann Bönig in Memmingen. Für seine musikalische Arbeit wurde ihm 1995 der Kulturpreis der Stadt Memmingen verliehen. Konzerteinladungen führen ihn Jahr für Jahr in alle Welt; in letzter Zeit wurde er zu feierlichen Orgelweihen und Premieren u.a. nach China, Russland und Spanien eingeladen. Daneben ist er auch immer wieder als Dirigent tätig.

Bönig war und ist Interpret zahlreicher Uraufführungen von Werken, die ihm Komponisten widmeten, so beispielsweise von Enjott Schneider, Jean Guillou, Naji Hakim, Robert HP Platz und Daniel Roth. Schon seine erste CD mit Orgelwerken von Dietrich Buxtehude, erschienen 1988, wurde von der europäischen und amerikanischen Musikkritik begeistert rezensiert. Zahlreiche weitere Aufnahmen – als Organist und Dirigent – folgten und summieren sich inzwischen zu einer langen Diskographie unterschiedlichsten Repertoires. Große Beachtung fanden die Einspielungen der Orgeln im Kölner Dom sowie eine CD mit einer eigenen Transkription von Bachs Goldberg-Variationen.