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Erweiterte Auflage des Führers „Dom zu Minden – Geschichte entdecken“ erschienen

Der neue Führer "Dom zu Minden - Geschichte entdecken" informiert umfangreich über die Kathedrale und ist in erweiterter Auflage erschienen. Foto: DVM
Der neue Führer „Dom zu Minden – Geschichte entdecken“ informiert umfangreich über die Kathedrale und ist in erweiterter Auflage erschienen. Foto: DVM

Minden (DVM). Der im vergangenen Jahr vom Dombau-Verein Minden herausgegebene beliebte Domführer „Dom zu Minden – Geschichte entdecken“ ist jetzt in einer zweiten, erweiterten Auflage erschienen. Das handliche, vielfarbige Heft im praktischen Westentaschenformat ist nun 80 Seiten stark, inhaltlich wie fotografisch umfassend aktualisiert und reagiert damit auf die große Nachfrage ebenso wie auf die jüngsten Entwicklungen im und um den Dom.

„Der Dom ist ein lebendiger Ort – architektonisch, liturgisch und kulturell. Das muss sich auch in einem Domführer widerspiegeln“, betont Hans-Jürgen Amtage, Vorsitzender des herausgebenden Dombau-Vereins Minden. Nachdem die erste Neuauflage auf großes Interesse gestoßen war und bereits ausverkauft sei, habe man sich bewusst für eine inhaltliche Erweiterung entschieden.

Anbetungskapelle und Mauritiuskirche neu aufgenommen
Die Inhalte des Domführers können digital in acht Sprachen abgerufen werden.
Die Inhalte des Domführers können digital in acht Sprachen abgerufen werden.

Neu aufgenommen wurde die Anbetungskapelle im Mindener Dom, ein Ort der Stille und des persönlichen Gebets, der für viele Besucherinnen und Besucher zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ebenfalls ergänzt wurde ein eigenes Kapitel zur St. Mauritiuskirche am Pauline-von-Mallinckrodt-Platz. Sie geht auf das Mauritiuskloster des 15. Jahrhunderts zurück und eröffnet einen wichtigen Blick auf die klösterliche Geschichte Mindens jenseits des Dombezirks.

Auch das Bildmaterial wurde gezielt überarbeitet und erweitert. Neue Fotografien zeigen unter anderem den neu gestalteten Hochchor sowie die Reliquien der Heiligen Sophia in ihrer heutigen Präsentation. Damit trägt der Domführer den jüngsten baulichen und künstlerischen Veränderungen Rechnung und bietet zugleich eine zeitgemäße visuelle Annäherung an eines der bedeutendsten Bauwerke der Region.

1200 Jahre Domgeschichte und Weltgeschehen

Grundlage der zweiten Auflage bleibt das bewährte Konzept des Domführers. Prägnante, gut verständliche Texte führen durch mehr als 1200 Jahre Domgeschichte. Eine Timeline ordnet die Bau- und Nutzungsgeschichte des Domes in größere kirchen-, regional- und weltgeschichtliche Zusammenhänge ein. Behandelt werden unter anderem der Wiederaufbau nach der Zerstörung von 1945 unter dem Einfluss des Architekten Werner March, der Domschatz Minden sowie der europäische Pilgerweg Sigwardsweg.

An den Texten wirkten erneut mehrere Autoren mit, darunter Propst Roland Falkenhahn, die Domführer Annemarie Lux und Andreas Kresse, Domorganist Peter Wagner sowie der Journalist Hans-Jürgen Amtage. Für das aktuelle Bildmaterial zeichnen Alexander Lehn, Christian Schwier und Klaus von Kassel verantwortlich; historisches Bildmaterial stammt vom Mindener Museum aus der Sammlung Horst Grätz. Gestaltung und Layout lagen wieder in den bewährten Händen von Martina Lorenz (Grafikbüro EtageEins).

„Dom zu Minden – Geschichte entdecken“ mehrsprachig

Eine Neuerung ist die digitale Mehrsprachigkeit: Über QR-Codes können die Inhalte des Domführers nun in acht Fremdsprachen von Englisch bis Ukrainisch abgerufen werden – smartphonegerecht und kostenlos. Damit reagiert der Dombau-Verein auf die wachsende Zahl internationaler Gäste, ohne die Kosten eines mehrsprachigen Drucks tragen zu müssen. „Das ist eine zeitgemäße, nachhaltige Lösung, die den Dom für viele Menschen noch zugänglicher macht“, so Amtage.


Der Domführer „Dom zu Minden – Geschichte entdecken“ ist zum Preis von 5 Euro im Mindener Dom, im Domschatz Minden, bei der Minden Marketing und in den Buchhandlungen unter der ISBN 978-3-00-081739-7 erhältlich.

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