Führungen durch den Dom zu Minden

Der Dom zu Minden. Foto: Amtage
Der Dom zu Minden. Foto: Amtage

Erleben Sie den Dom zu Minden bei Führungen.

Die Geschichte des Mindener Doms beginnt Ende des 8. Jahrhunderts mit dem Bau einer schlichten, turmlosen Saalkirche auf dem Domhügel. Dieser Gründungsbau wurde später aufgegeben und durch ein dreischiffiges Langhaus mit Ostquerhaus und einem Chor mit vermutlich einer Außenkrypta ersetzt.

Im 10. Jahrhundert kam ein zentrales Westwerk hinzu, das im 12. Jahrhundert seine endgültige Form erhielt. Vor der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtete man ein spätromanisches Chorjoch mit reich profilierten Fensterwänden. Daran wurde die gotische Halle mit ihren berühmten Maßwerkfenstern angeschlossen. In dieser Form wurde das im 2. Weltkrieg stark zerstörte Gebäude im Wesentlichen wiederhergestellt.

Eine Nachbildung der Goldenen Tafel, die fast 450 Jahre lang den Chorabschluss bildete, wurde anlässlich der 1200-Jahr-Feier des Bistums in Auftrag gegeben und ist seit Pfingsten 2002 zu besichtigen. Neben den unterschiedlichen christlichen Darstellungen im Kircheninneren hat vor allem der Domschatz Minden Ihre Aufmerksamkeit verdient: Hier werden das Mindener Kreuz (1120), der Petrischrein (1071), die Silbermadonna (1230) sowie eine Vielzahl wertvoller musealer Kostbarkeiten verwahrt.

Dom-Führungen und Domschatz-Führungen mit erfahrenen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Dombau-Vereins Minden werden über den Besucherservice des Ddomschatzes Minden, Kleiner Domhof 24, 32423 Minden, Telefon (0571) 83764119, E-Mail besucherservice[at]domschatz-minden.de und die Minden Marketing GmbH, Telefon (0571) 8290659, vermittelt.